FAQ: Ihre Fragen rund um eine mögliche Zusammenlegung der Grundschulen in Breyell/Schaag

 

In dieser Übersicht haben wir, das erweiterte Schulleitungsteam der jetzigen Schulsituation (Frau Dickmanns, Frau Güttes, Frau Vorrink, Frau Bossmanns), die für die Zusammenlegung wichtigen Fragen Ihrerseits nochmals ergänzt. Einen Großteil Ihrer Fragen konnten wir beantworten. Einige Fragen, welche Sie gestellt haben, können auch wir zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht definitiv beantworten, da eine evtl. zu bildende gemeinsame Schule erst in allen Details entwickelt und abgesprochen wird, wenn eine solche Entscheidung getroffen ist. Andere Fragen sind besser bei der Schulpflegschaftssitzung in der nächsten Woche angesiedelt, wenn die Vertreter der Stadt Nettetal und des Schulamtes des Kreises Viersen anwesend sind. Wir hoffen trotzdem, Sie durch diese Erweiterung der Antworten im Entscheidungsprozess begleiten zu können. Wir bedanken uns für Ihre Anregungen.

 

Übersicht über mögliche Vor-und Nachteile

 

Liste mit Fragen und Antworten (FAQ)

 

  • Ab wann könnte der Zusammenschluss umgesetzt werden?

Der Zusammenschluss könnte zum 01.08.2022 umgesetzt werden.

 

  • Wie ist der Ablauf eines Zusammenschlusses?

Die Schulkonferenzen teilen dem Schulausschuss ihr jeweiliges Votum mit. Dieser berät unter Berücksichtigung der Voten darüber, ob die beiden Schulen in bisheriger Form erhalten bleiben oder ob es zu einem Zusammenschluss kommen soll und gibt dann eine Beschlussempfehlung für den Rat der Stadt Nettetal ab. Die endgültige Entscheidung fällt der Rat der Stadt Nettetal.

 

  • Was passiert mit der Schulleitung?

Sollten beide Schulen getrennt erhalten bleiben, wird die Schulleitungsstelle der Lambertus-Schule neu ausgeschrieben. Im Falle einer Zusammenlegung beider Schulen ist Frau Dickmanns die Schulleiterin und Frau Bossmanns die Konrektorin des Schulverbundes. Zudem ist die Einrichtung einer erweiterten Schulleitung denkbar. In diese Position könnte eine Lehrkraft der jetzigen Lambertus-Schule treten, eine Lehrkraft des Teilstandorts Schaag und der jetzigen GGS. Diese Gruppe stellt das erweiterte Schulleitungsteam dar.

 

  • Sind bestehende Klassen von einer Zusammenlegung betroffen?

Bei einer Zusammenlegung sollen bestehende Klassen fortgeführt werden.

 

  • Gibt es in Zukunft Auswirkungen auf die Klassengrößen?

Die Größe der Klassen hängt von den Anmeldezahlen in einem jedem Schuljahr ab. Die Zügigkeit der Schule sowie der einzelnen Standorte ist durch die Stadt geregelt. Auch im kommenden Schuljahr werden sowohl an der GGS als auch an der KGS jeweils zwei neue Klassen und am Teilstandort Schaag eine neue Klasse gebildet. Die Zügigkeit jeder Schule wird vom Schulträger immer wieder den aktuellen Schülerzahlen und Bedürfnissen angepasst.

 

  • Bleiben die Schulen räumlich getrennt oder werden die Gebäude und Außenanlagen gemeinschaftlich genutzt?

Im Falle der Zusammenlegung gibt es eine gemeinschaftliche Nutzung aller Räumlichkeiten und Außengelände. Über die konkrete Umsetzung entscheidet das Lehrerkollegium gemeinsam. Denkbar wäre z.B., dass Jahrgangsteams in einem Gebäude zusammenleben, lernen und sich austauschen können.

 

  • Darf man als Eltern an einem bestimmten Standort anmelden?

Die Anmeldung erfolgt an der neuen Schule. Eltern können bei der Schulanmeldung einen Wunschstandort angeben. Hierbei können Sie wählen zwischen den Standorten Breyell und dem kath. Teilstandort Schaag. Diesem Wunsch kann in den meisten Fällen entsprochen werden.

 

  • Wie wird der Religionsunterricht in Zukunft organisiert?

Egal ob eine Schule eine Gemeinschaftsgrundschule oder eine Bekenntnisschule ist, werden die Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage christlicher Bildungs-und Kulturwerte in Offenheit für die christlichen Bekenntnisse und für andere religiöse und weltanschauliche Überzeugungen gemeinsam unterrichtet und erzogen. An der Gemeinschaftsgrundschule ist die Teilnahme am Religionsunterricht freiwillig. Wahlweise können Kinder wöchentlich zwei Stunden am katholischen oder evangelischen Religionsunterricht teilnehmen. An einer Bekenntnisschule ist die Teilnahme am Religionsunterricht dagegen für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend. Daher nehmen alle Schülerinnen und Schüler eines katholischen Teilstandortes wöchentlich zwei Stunden am katholischen Religionsunterricht teil.

 

  • Gibt es gemeinsame Feste und Veranstaltungen oder auch noch standortbezogene Aktionen?

Eine Schule feiert im Laufe eines Schuljahres auch immer wieder gemeinsame Feste oder führt gemeinsame Aktivitäten durch. Zudem machen Klassen oder Jahrgangsteams natürlich weiterhin ihre eigenen Ausflüge und Veranstaltungen.

 

  • Wird der Standort Schaag bei einer möglichen Zusammenlegung geschlossen oder wieder eigenständig?

Der Teilstandort Schaag bleibt wie bisher als Teilstandort erhalten.

 

  • Präsenz der Schulleitung an allen Standorten ermöglicht?

Derzeit sind die Büroräume der Schulleitungsmitglieder und der Verwaltung in Breyell untergebracht. Dies wird auch in Zukunft so bleiben.

 

  • Was wird aus den Konzepten der jeweiligen Schule?

Bei einer Zusammenlegung werden sich alle Kolleginnen und Kollegen gemeinsam zusammensetzen und die Konzepte besprechen und bearbeiten, um so zu einem gemeinsamen Konzept für die gemeinsame Schule zu gelangen. Dabei gibt es die Chance Stärken zu verstärken und Schwächen abzubauen. Eine Evaluation bestehender Konzepte ist in jedem Fall positiv zu bewerten und bringt jede Schule voran –auch eine gemeinsame Schule. Die pädagogische Vision dieser Schule wird sich dann gemeinsam in den nächsten Jahren entwickeln. Aus allen an Schule beteiligten Personen entsteht einKollegium. Aus Schülerinnen und Schülern werden Kinder einer Schule. Der katholische Teilstandort kann seine spezifischen katholischen Aspekte im Schulleben beibehalten bzw. weiterentwickeln. Gleichzeitig gibt es ein gemeinsames Schulprogramm.

 

  • Werden die Lehrerstunden neu verteilt oder neue Lehrer eingestellt?

Im Falle einer Zusammenlegung können alle Lehrerstunden bestmöglich auf die Standorte verteilt werden. Bei der Erhaltung beider Schulen finden gegebenenfalls Abordnungen von Schulen aus dem Kreis Viersen statt.

 

  • Welche Auswirkungen hat die Zusammenlegung auf die OGS / Betreuung?

Die genaue Ausgestaltung der Betreuungsmöglichkeiten wird mit der Stadt Nettetal abgestimmt. Sicher ist, dass es ein Angebot für die Ganztagsbetreuung sowie eine Betreuungsform im Rahmen von „Schule von acht bis eins“ geben wird. Beide Systeme sind dann allen Kindern der Schule zugänglich.

 

  • Würden bei der Zusammenlegung der Lambertus-Schule und der GGS-Standort Breyell die bestehenden Klassenverbände beibehalten werden?

Bei einer Zusammenlegung sollen bestehende Klassen fortgeführt und möglichst die Klassenleitung und die Klassengemeinschaft beibehalten werden. Eine Zusammenlegung von Klassen eines Jahrgangs wird nicht angestrebt.

 

  • Wenn es zu einem Schulverbund kommt, wo werden dann Schulfeste, Sportfeste sowie sonstige Veranstaltungen stattfinden?

Eine Schule feiert im Laufe eines Schuljahres auch immer wieder gemeinsame Feste oder führt gemeinsame Aktivitäten durch. Bereits in der Vergangenheit wurden an der GGS Breyell Feste sowohl am Hauptstandort in Breyell als auch am Teilstandort Schaag durchgeführt. Erstmals hätte vor den Sommerferien 2020 das Schulfest in Schaag stattfinden sollen, was pandemiebedingt jedoch nicht möglich war. Eine genaue Verteilung darüber welche Veranstaltung, wann und an welchem Ort durchgeführt wird, wird bei einem Schulverbund mit dem Gesamtkollegium und der dann neuen Schulpflegschaft/Schulkonferenz besprochen und entschieden.
Zudem machen Klassen oder Jahrgangsteams natürlich weiterhin ihre eigenen Ausflüge und Veranstaltungen.

 

  • Wie ist der Plan des Sekretariats, wenn es zu einem Zusammenschluss oder Verbund kommen wird?

Das Sekretariat am Hauptstandort wird täglich besetzt sein. Durch eine Neuorganisation der Abläufe kann gewährleistet werden, dass Krankmeldungen frühzeitig bei allen Kolleginnen und Kollegen ankommen.

 

  • Wie ist der aktuelle Plan, wenn Schaag im kommenden und /oder in den folgenden Jahr/en wieder zu viele Anmeldungen bekommt (zumal das Baugebiet nun aktiv bebaut wird)?

Die Anmeldezahlen und -prognosen werden von der Schulverwaltung Nettetal genau beobachtet. Das Schulverwaltungsamt der Stadt Nettetal ist sich der Situation in Schaag bewusst und wird alle möglichen Optionen überdenken und diese Erkenntnisse in die politischen Gremien tragen, um dort ggf. über Veränderungen der Zügigkeit zu beraten.
Sicher ist in diesem Zusammenhang, dass bei der Bildung eines Schulverbundes der beiden Breyeller Schulen der Teilstandort Schaag definitiv erhalten bleibt.

 

  • Wie wird der Religionsunterricht in Zukunft organisiert?

Egal ob eine Schule eine Gemeinschaftsgrundschule oder eine Bekenntnisschule ist, werden die Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage christlicher Bildungs- und Kulturwerte in Offenheit für die christlichen Bekenntnisse und für andere religiöse und weltanschauliche Überzeugungen gemeinsam unterrichtet und erzogen.
An der Gemeinschaftsgrundschule ist die Teilnahme am Religionsunterricht freiwillig. Wahlweise können Kinder wöchentlich zwei Stunden am katholischen oder evangelischen Religionsunterricht teilnehmen. An einer Bekenntnisschule ist die Teilnahme am Religionsunterricht dagegen für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend. Daher nehmen alle Schülerinnen und Schüler eines katholischen Standortes wöchentlich zwei Stunden am katholischen Religionsunterricht teil.
Bei einer Zusammenlegung der GGS Breyell und der Lambertus-Schule zu einer Schule mit einem GGS Hauptstandort in Breyell und Schaag als kath. Teilstandort, gibt es am Hauptstandort in Breyell für alle Kinder die Wahlmöglichkeit am evangelischen oder katholischen Religionsunterricht teilzunehmen.
Zudem hat das Bildungsministerium die Einführung des neuen Unterrichtsfaches „Ethik“ für die Zukunft geplant, an dem Kinder teilnehmen sollen, die weder den katholischen noch den evangelischen Religionsunterricht besuchen.

 

  •  Wie wird der Übergang gestaltet – hin zu einer gemeinsamen Schule?

Der Übergang zu einer Schule wird fließend sein. Stärken werden beibehalten und Schwächen werden langsam abgebaut. Gemeinsam entstehen neue Konzepte, welche nach und nach in allen Klassen des Schulverbundes umgesetzt werden. Dies gilt auch für die Einführung neuer bzw. gemeinsamer Lehrwerke und Arbeitsmaterialien. Schritt für Schritt wird gemeinsam mit dem Kollegium und der Eltern- und Schülerschaft eine gemeinsame Schule entstehen. Derzeitige Klassen werden mit dem bekannten Lehrwerk, den bekannten Arbeitsheften bis Klassen 4 arbeiten.
Die pädagogische Ausrichtung dieser neuen Schule wird sich gemeinsam in den nächsten Jahren entwickeln.

 

  • Bestehen die Fördervereine beider Schulen nach einem Verbund beide weiterhin fort?

Wir konnten auf diese Frage in der Kürze der Zeit keine rechtsverbindliche Antwort finden.

 

  • Muss ich jedes Jahr den Platz zur OGS oder Übermittagsbetreuung neu beantragen?

In allen städtischen Betreuungseinrichtungen wie z.B. Kindertagesstätten und OGS-Systemen ist es so, dass Eltern ihren Wunsch auf Betreuung jährlich neu bekunden müssen.
Bei einem Schulverbund wird es daher ab dem Schuljahr 2022/23 für alle Kinder jedes Jahr ein neues Anmeldeverfahren geben. Vorrangig berücksichtigt werden Kinder berufstätiger Eltern. Dies ist bereits jetzt übliche Praxis an fast allen Schulen.

 

  • Wie hoch werden die Betreuungskosten bei einer Zusammenlegung sein?

Je nach Ausrichtung der neuen Betreuungssituation wird sich der Beitrag der OGS am Gehalt der Eltern bemessen, so wie Sie es bereits von den Beiträgen für die Betreuung in einer Kindestagesstätte kennen.
Die Kosten für die Übermittagsbetreuung werden vom Förderverein festgesetzt.

 

  • Werden Kinder bei einer Zusammenlegung in ihrem gewohnten Umfeld / Gebäude bleiben?

Auch die räumliche Nutzung wird bei einer Zusammenlegung mit dem Kollegium miteinander besprochen. Für die gemeinsame Arbeit könnte es hilfreich sein, dass die Klassen eines Jahrgangs in einem Gebäude untergebracht sind. Eine solche Neuorganisation der Schulgebäude würde dann vermutlich frühestens zum Schuljahr 2022/2023 umgesetzt.

 

  • Bestehen weiterhin das MINT Konzept und "Haus der kleinen Forscher"?

Sowohl die Lambertus-Schule als auch die GGS Breyell sind bereits jetzt Schulen mit dem Siegel „Haus der kleinen Forscher“. Dieses muss in regelmäßigen Abständen neu beantragt und rezertifiziert werden. Dies werden wir auch als gemeinsame Schule in Zukunft anstreben. Die Fortführung des MINT Konzeptes ist daher nur konsequent und kann dann von allen gemeinsam weiterentwickelt werden.

 

  • Werden evtl. neue AG's dazu kommen?

Das Angebot an AG´s richtet sich auch nach der personellen Ausstattung der Schule. In der GGS Breyell ist es üblich, den OGS-Kindern ein breites AG-Angebot (z.B. Fußball-AG, Häkeln und Stricken, PC-AG, Sport und Spiel, Basteln, Tanzen, Schreinerarbeiten, Niederländisch etc.) zu unterbreiten. Einige wenige Angebote konnten dann auch allen
Schulkindern angeboten werden. An der Lambertus-Schule gab es einen Schulchor, der allen Kindern offenstand, sowie eine Niederländisch-AG.
Gemeinsam wird das AG-Angebot also noch vielfältiger werden und mit Ihrer Hilfe könnte es mehr Angebote für alle Kinder der Schule geben.

 

  •  Werden nach der Zusammenlegung größere Klassen entstehen?

Die angemeldeten Kinder werden gleichmäßig auf die zu bildenden Klassen verteilt. Dadurch werden Klassenstärken von 16 Schülern unwahrscheinlicher genauso wie Klassenstärken von 29 Kindern. Insgesamt gibt es damit mehr Planungssicherheit und es wird eine stabilere Personalplanung ermöglicht

 

  • Werden Feste wie St. Martin, Ostern oder Weihnachten in ihrer Bedeutung und Bezeichnung auch eindeutig im christlichen Rahmen gefeiert werden? Ist dies an einer GGS möglich?

Ganz eindeutig: ja. An der GGS Breyell werden diese Feste schon immer gefeiert.
Die GGS Breyell feiert seit jeher Sankt Martin und beabsichtigt nicht, dies als Lichterfest zu begehen. Der Nikolaus kommt jedes Jahr ganz selbstverständlich zur GGS. Die Schulkinder tragen Gedichte, Lieder oder Spielstücke vor und Nikolaus bringt den Kindern eine Überraschung mit. Zur Einschulung, Weihnachten und am Schuljahresende feiert die GGS in der katholischen oder evangelischen Kirche einen gemeinsamen Gottesdienst.
Vor Weihnachten kommen die Klassen zusammen, sehen den Film der aktuellen Sternsingeraktion und tauschen ihre Gedanken mit der Gemeindereferentin, Frau Müller, aus und singen. Auch zu Ostern hat die GGS ein ähnliches Zusammensein mit der Thematik Ostern und Frühling gemeinsam mit Frau Müller durchgeführt.
Christliche Werte und Erziehung werden an der GGS Breyell gelebt. Dies wird auch in Zukunft – unabhängig von einer möglichen Zusammenlegung – so sein.

 

  • Wer gibt die Beschlussempfehlung für den Rat der Stadt Nettetal ab? Wann findet die Ratssitzung statt? Warum ist die Votenbildung so kurzfristig?


In den Osterferien hat der Schulträger die beiden Schulen dazu aufgefordert, die Schulkonferenzen in dieser bedeutsamen Angelegenheit einzuberufen, um ein Votum bezüglich einer geplanten Zusammenlegung beider Schulen abzugeben. Hierüber haben wir Sie mit Schreiben vom 13.04.2021 informiert.
Die Schulkonferenzen beschließen in der nächsten Woche ihr jeweiliges Votum zur Zusammenlegung der beiden Schulen. Dieses Votum wird an den Schulausschuss weitergegeben. Dann berät der Schulausschuss der Stadt Nettetal unter Berücksichtigung der Voten und legt dem Rat der Stadt eine Beschlussempfehlung vor. Dieser tagt am 29. Juni 2021 und beschließt letztendlich über die Zukunft der beiden Schulen.
Politische Entscheidungen unterliegen einem festgesetzten Verfahren und orientieren sich in ihren Entscheidungsprozessen an dem bestehenden Rats- und Ausschussturnus.
Die Aufforderung das Votum der Schulkonferenzen einzuholen mag kurzfristig erscheinen. Letztlich sind wir alle aber doch seit einem Jahr über diesen Vorgang informiert und wissen, dass dies auf uns zukommt. Wir alle haben immer wieder bekundet, dass wir uns eine Entscheidung dringend wünschen. Daher wollen wir dieser Kurzfristigkeit Rechnung tragen und versuchen, alle Beteiligten zu hören und auch verschiedene Meinungen und Fragen zu hören und zu beantworten und damit eine Beteiligung aller zu ermöglichen. Durch die Ratssitzung wird eine Entscheidung getroffen, welche dann für alle auch eine Planungssicherheit und eine sichere Zukunftsperspektive bietet.

 

  • Wie werden die neuen Eltern des kommenden 1. Schuljahres mit in den Prozess eingebunden?

An dem Beteiligungsverfahren sind laut Schulgesetz nur die aktuellen Schulkonferenzen zu beteiligen.
Weil eine Zusammenlegung eine für beide Schulen bedeutende Angelegenheit darstellt, haben die Schulen aus eigenem Ermessen heraus, die gesamte Elternschaft informiert und Information und Beteiligung über die Schulpflegschaft und die Beantwortung gestellter Fragen ermöglicht.
Auf den Homepages beider Schulen war die Elterninformation bzgl. der Möglichkeit der Zusammenlegung mit FAQ-Anhang seit März 2020 abrufbar und einsehbar.
Sobald wir über die Entscheidung des Rates der Stadt Nettetal im Mai informiert sind, werden wir alle derzeitigen Eltern, sowie die Eltern unserer neuen Erstklässler informieren.

 

  • Werden neue Lehrerstellen ausgeschrieben?

Zum 01.05.2021 werden bereits beide Schulen personell verstärkt. Die Verteilung der Lehrerstellen und die Ausschreibung von Stellen an einzelnen Schulen obliegt dem Schulamt.

 

  • Gibt es jetzt auch schon ein Schulleitungsteam aus den drei Standorten?

Ja. Das erweiterte Schulleitungsteam der jetzigen Schulsituation besteht aus Frau Dickmanns, Frau Güttes, Frau Vorrink und Frau Bossmanns. Alle drei Standorte sind in diesem Team vertreten. Einmal in der Woche findet ein Austausch- und Planungstreffen statt. Vor Ort sind die jeweiligen Personen direkte Ansprechpartnerinnen für Kolleginnen und Kollegen sowie für Eltern.

 

  • Was ist in dem Anbau der GGS, welcher im letzten Jahr entstanden ist? Wird es ein gemeinsames Lehrerzimmer geben?

Im Anbau ist das neue Lehrerzimmer, der Kopierraum, ein Materialraum und ein Materialflur entstanden. Dieses Lehrerzimmer könnte mit mehr Mobiliar ausgestattet werden und dann gemeinsam genutzt werden.

 

  • Wie ist der Einsatz der Kolleginnen und Kollegen geplant?

Uns ist der Einsatz von den Kindern vertrauten Lehrerinnen und Lehrern wichtig. Die Klassenleitungen werden in den bestehenden Klassen möglichst beibehalten. Besondere Rücksicht werden wir auf Klassen nehmen, die bereits einen Wechsel der Klassenleitung durchlebt haben, um so viel Kontinuität wie möglich zu gewährleisten.
Grundsätzlich sind wir nach einem Verbund ein Kollegium. Lehrkräfte können dann nach Bedarf eingesetzt werden. Dies ist sowohl zur Abdeckung der Unterrichtsfächer als auch in Vertretungssituationen ein Vorteil.

 

  • Wird die KGS Lambertus-Schule ein Teilstandort der GGS Breyell mit kath. Teilstandort Breyell?


Dies wäre theoretisch möglich, aber hierin läge kaum ein Vorteil zur jetzigen Situation. Durch den Verbund beider Schulen soll auch die Konkurrenzsituation aufgehoben werden. Hierdurch wird es den Lehrkräften möglich, gemeinsam zum Wohle aller Kinder zu handeln und zu arbeiten sowie Synergieeffekte zu nutzen. Bei einer künstlichen Trennung der Kinder bei Bildung eines katholischen Teilstandortes in Breyell, wird dies nicht in gleicher Weise möglich. Der Personaleinsatz müsste sich sehr hieran orientieren, Teilkonferenzen müssten ggf. gebildet werden, Eingangsklassen hätten vermutlich eine unterschiedliche Klassengröße, etc. Dadurch würden viele Synergieeffekte aufgehoben und die gemeinsame Arbeit sehr erschwert.